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Also werde ich gleich mal auf die Veränderungen näher eingehen. Die Preise für Getränke haben leicht angezogen (z.B. Flasche Wasser 3$ statt 2,75$) , aber durch den starken Euro wurde das wieder kompensiert. Die schönen farbigen "Willkommens-Segel" am Eingang zur Lobby waren nicht mehr da, dafür ein Werbeschild für die neuen All-Inclusive-Angebote. Denn wer denkt, er hätte AI gebucht wird schnell feststellen, das es sehr viel gibt, was dadurch nicht abgedeckt wird. Für den der wirklich alles AI haben möchte ("ultra" all inclusive im Sun Island Sprachgebrauch), der kann für ca. 150$ pro Tag sich eine entsprechende Karte zulegen (da ist dann sogar das Tauchen mit dabei). Trotz der hohen Preise auf Sun Island müsste man sich wahrscheinlich jeden zweiten Tag einen Lobster gönnen, um diesen Preis zu rechtfertigen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass vor allem einige Russen sich den Spaß leisten werden, denn man muss ja zeigen, dass man liquide ist. Der Trend auf Sun Island geht stark in die AI-Richtung, was man auch an den Gästen merkt. Sollte diese Entwicklung anhalten, dann könnte das geniale Malediven-Feeling, welches auf der Insel jetzt noch zu finden ist in Gefahr sein. Unsere Lagune, die sich im Bereich der Bungalows 211 bis 248 befand, gibt es nicht mehr. Sie ist mit Sand zugeschüttet worden, wodurch ein etwas zu breiter Strandabschnitt entstanden ist (siehe Bild). Da wir uns diesmal mit Bungalow Nr. 211 am Ende der ehemaligen Lagune befanden, war der Weg zum Wasser nicht viel weiter geworden.
Wir hatten per Mail einen Bungalow-Bereich angegeben, den wir gerne hätten und wir haben genau den in der Mitte des Bereiches bekommen - perfekt. Das Wetter war diesmal deutlich besser, es hat nur einmal etwas kräftiger geregnet, aber eine spürbare Abkühlung hat das nicht nach sich gezogen. Die Verpflegung ist weiterhin sehr gut, wobei die Hauptgerichte zum Abend etwas einfallslos geworden sind. Es gibt kaum noch maledivische Spezialitäten, dafür täglich verschiedene Pasta zur Auswahl. Vor dem Rindfleisch sollte man sich in acht nehmen. Die Tiere scheinen heilig zu sein und sterben eines natürlichen Todes, dafür benötigt man sehr gute Kauwerkzeuge. Beim Dessert hingegen hat sich das Angebot und die Qualität verbessert, so gibt es jetzt auch regelmäßig Eis zum Nachtisch. Die Omeletts zum Frühstück sind ein Muss - sehr lecker. Die Angestellten sind in der Regel sehr freundlich und hilfsbereit. Leider hatten wir mit unserem Tischkellner Amil diesmal etwas Pech, so dass wir manchmal unser benutztes Geschirr auf den Nachbartisch auslagern mussten um noch Platz für das Dessert zu haben. Auch bei den Getränken erwies er sich nicht als geschäftstüchtig, nach der obligatorischen Flasche Wasser ließ er sich nicht mehr blicken.
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Letzte Änderung: 15. 04. 2003, © 1995 -2004 by Falk Baumann